Bau des Administrations-Rechners

Für die Netzadministration verwende ich einen dedizierten Rechner, der alle benötigten Tools und Zugriffe bereit stellt. Genau wegen dieser weitreichenden Zugriffsmöglichkeiten und-rechte verwende ich den Rechner auch nicht anderweitig.
Der Rechner hat ausser einer schnellen Netzwerkkarte auch keinerlei Besonderheiten. Um das System kostengünstig und dennoch performant zu bauen greife ich auf einen Ryzen 2400G (4Cores / 8 Threads) und ein B450 Motherboard zurück. Da die Prozessorgrafik stark von schnellem RAM profitiert, habe ich 2x 8GByte GSkill Aegis 3000MHz RAM eingebaut.
Zur Datenspeicherung verwende ich eine M.2 NVMe SSD WD Black SN750 mit 512GB., die mit einer Crucial MX500 mit 480GB komplettiert wird.
Das Netzteil ist ein beQuiet System Power 9 400W. Als Gehäuse habe ich ein Fractal Design Focus G ausgewählt.

Komponentenliste

  • MotherBoard: Asrock B450M Pro4 – 75€
  • CPU/Prozessor: AMD Ryzen 5 2400G – 125€
  • RAM: 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 – 72€
  • SSD: WD Black SN750 NVMe 500GB – 113 €
  • SSD: Crucial MX500 – 70€
  • Netzteil: beQuiet System Power 9 400W – 41€
  • Gehäuse: Fractal Design Focus G – 50€

Gesamt: 546€

Zusätzliche Netzwerkkarte: 10Gtek Broadcom57810S
mit 2x SFP+ 10Gbit – 145€
SFP+ Modul: Ubiquiti UF-MM-10G – 20€

Beim B450 Chipsatz des Mainboardsist der erste lange PCIE-Slot ein x16, der zweite jedoch nur x4. In diesem Slot kann die 2xSFP+ Netzwerkkarte nicht betrieben werden, da sie einen x8-Slot voraussetzt. Wenn eine Grafikkarte eingesetzt werden soll, muss ein anderes Board mit z.B. einem X470-Chipsatz eingesetzt werden.

Bau des Rechners
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Das Fractal Design Focus G ließ sich sehr gut verbauen. Alle Bohrungen und Maße sind sehr passgenau und auch die Farbe (es gibt das Gehäuse in rot, blau, schwarz und grau) ist sehr ebenmäßig aufgetragen und Rot ist ein Hingucker. Klar ist das Blech nur relativ dünn und die Seitenscheibe nur aus Acryl. Für den gegebenen Preis von nicht einmal 50€ ist es jedoch ein echter Tipp!
Einzig die Distanzschrauben für das Mainboard lassen sich nicht einfach einschrauben, sondern erfordern etwas mehr Kraft und eine 5mm-Nuss.
Die verbaute Kabelage ließ sich gut hinter dem Mainboard-Tray unterbringen und auch die Kabeldurchführungen sind stimmig plaziert.
Scharfkantige oder spitze Ecken waren an keiner Stelle zu finden.

Die CPU ist zwar kein absolutes High-End, liefert dennoch Performance auf dem Level eines Intel 4790 i7 und die Vega Onboard-Grafik schlägt sich ebenfalls sehr gut. Allerdings ist bei einer Auflösung von 1080×1200 Pixel das Ende der Fahnenstange erreicht.
Speziell die Grafik-Performance ist sehr stark vom RAM-Takt abhängig. Daher kommt hier 3000er RAM zum Einsatz. Das G.Skill Aegis liefert sehr gute Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Ein kleines Highlight des Rechners ist die NVMe-SSD. Diese liefert eine brachiale Leistung und löst die Versprechen auf der Verpackung voll ein.
Eine VM (die sind bei mir zwischen 32 und 128GB groß) wird in 30 bis 110Sekunden kopiert.

Jenseits der Home-Router

Networks in a Nutshell

In einer normalen Wohnung kommt man, wenn nicht besondere bauliche Umstände dagegen sprechen, gewöhnlich mit einem der handelsüblichen WLAN-Router aus und hat keinerlei auffällige Probleme.
Diese Geräte sind meist umfassend ausgestattet und bieten ein ‘Rundum-sorglos-Paket’. Und dann kommt da doch dieser Punkt wo man die eine oder andere Funktion benötigt, die das Gerät nicht bieten kann. Continue reading “Jenseits der Home-Router”